Gesamtmarkt TK-Dienste rückläufig - Wettbewerber können Umsatz im Festnetz stabil halten - Branche trägt zur Marktstabilisierung in Deutschland bei - Investitionen weiterhin auf hohem Niveau - Zahl der Beschäftigten steigt bei Wettbewerbern leicht an - Erstmals gehen die meisten Handytelefonate ins jeweils eigene Netz
Die Umsätze mit Telekommunikationsdiensten in Deutschland werden sich 2008 auf rund 60,6 Milliarden Euro belaufen. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 4,1 Prozent, der in erster Linie auf den wettbewerbsbedingten Preisverfall sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk zurückzuführen ist. Dabei verbucht der Markt der Festnetz-Wettbewerber als einziges Segment mit 13,9 Milliarden Euro keinen sinkenden Umsatz. Den Wettbewerbsunternehmen gelingt es offensichtlich, die sinkenden Endkundenpreise durch ein entsprechendes Mengenwachstum zu kompensieren. Das geht aus der heute von VATM und Dialog Consult GmbH in Berlin vorgestellten gemeinsamen Telekommunikations-Marktstudie 2008 hervor.
Mit 6,5 Milliarden Euro investiert die TK-Branche in 2008 genauso viel in Sachanlagen wie im Vorjahr. Dabei tragen die Wettbewerber mit 3,7 Milliarden 57 Prozent des Investments und bleiben Treiber von Innovationen. Während die Zahl der Mitarbeiter bei den Wettbewerbsunternehmen leicht ansteigt (+500 auf 53.500), versucht die Deutsche Telekom AG (DTAG), ihre Effizienz durch einen deutlichen Abbau bei den Beschäftigten (9.900) zu steigern.
Weitere Informationen finden Sie in der TK-Marktstudie 2008, die Sie hier herunterladen können.
Zum Download der PDF-Datei zu diesem DC-Newsletter klicken Sie bitte auf das
Diskettensymbol!