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DIALOG CONSULT und VATM veröffentlichen:
Elfte Marktstudie zum deutschen Telekommunikationsmarkt 2009



Umsätze der TK-Dienste sind insgesamt rückläufig - Zahl der Arbeitsplätze bei Wettbewerbern bleibt stabil - Alternative Anbieter realisieren 58 Prozent der Investitionen - Zum Jahresende fast 25 Millionen Breitbandanschlüsse - Dramatische Einbrüche im Reseller-Geschäft - Deutsche verschicken immer mehr SMS, aber wenige MMS

Die Umsätze mit Telekommunikationsdiensten in Deutschland werden 2009 auf rund 62 Milliarden Euro sinken. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 3,6 Prozent. Ursache sind unter anderem weiter sinkende Endkundenpreise. Im Festnetzbereich können alternative Anbieter (+0,4 Milliarden Euro) und Kabelnetzbetreiber (+0,6 Milliarden Euro) zulegen. Trotz steigender Minutenzahlen und Datenumsätze sinkt der Umsatz im Mobilfunk um 1,8 Milliarden Euro auf 23,6 Milliarden Euro (-7 Prozent). Das sind Ergebnisse der elften gemeinsamen TK-Marktstudie von VATM und Dialog Consult, die heute in Frankfurt a. M. auf der Kongressmesse "VOICE+IP Germany" vorgestellt wurde.

Mit rund 5,9 Milliarden Euro werden die Investitionen der TK-Branche 2009 in Sachanlagen in diesem Jahr zurückgehen (2008: 6,5 Milliarden Euro). Aber auch 2009 tragen die Wettbewerber mit 58 Prozent mehr als die Hälfte des Investments und sind Treiber von Innovationen. Seit der Marktliberalisierung haben die alternativen Anbieter fast 45 Milliarden Euro investiert. Während die Zahl der Mitarbeiter bei den Wettbewerbsunternehmen stabil bleibt (+500 auf 54.000), versucht das ehemalige Staatsunternehmen Deutsche Telekom AG (DTAG), seine Effizienz durch einen weiteren Abbau bei den Beschäftigten (-16.300) zu steigern.

Weitere Informationen finden Sie in der TK-Marktstudie 2009, die Sie hier herunterladen können.


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