Gesamtumsatz der TK-Dienste stabilisiert - Wettbewerber tätigen fast 60 Prozent der Investitionen - Neue Höchstwerte bei SIM-Karten und SMS - Datenübertragungsmenge im Mobilfunk steigt pro Nutzer um mehr als 80 Prozent - Mobiles Internet treibt Non-Voice-Umsätze - Ende 2011 fast 27,5 Millionen Breitbandanschlüsse
Die Umsätze mit Telekommunikationsdiensten in Deutschland werden 2011 voraussichtlich leicht auf rund 60,3 Milliarden Euro sinken. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 0,5 Milliarden und damit 0,8 Prozent (2010: 60,8 Milliarden). 2010 waren die Gesamtumsätze noch um 1,6 Prozent zurückgegangen. Im Festnetzbereich können alternative Anbieter (+0,5 Milliarden Euro) und Kabelnetzbetreiber (+0,1 Milliarden Euro) in diesem Jahr zulegen. Im Mobilfunkbereich gehen die Umsätze 2011 insgesamt um 0,3 Milliarden (2010: 24,2 Milliarden Euro) zurück. Nachdem im Mobilfunksegment im Jahr 2010 erstmals seit 2005 wieder ein leichtes Umsatzwachstum zu verzeichnen war, hat die Halbierung der Terminierungsentgelte in diesem Jahr den Trend gebrochen. Das sind Ergebnisse der 13. gemeinsamen TK-Marktstudie von VATM und Dialog Consult, die am 27.10.2011 in Berlin vorgestellt wurde.
Nachdem die Investitionen in Sachanlagen 2010 etwas zurückgegangen waren, steigen sie in der TK-Branche dieses Jahr wieder auf rund 6,1 Milliarden Euro (2010: 6,0 Milliarden Euro). Die Wettbewerber tragen mit 3,6 Milliarden Euro erneut mehr als die Hälfte (59 Prozent) des Investments und bleiben damit Treiber von Innovationen. Seit der Marktliberalisierung haben sie in Deutschland 51,9 Milliarden Euro investiert.
Weitere Informationen finden Sie in der TK-Marktstudie 2011, die Sie hier herunterladen können.
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